Eine Kreditkarte hat mehrere Sicherheitskriterien, die, wenn sie denn beachtet werden vom Karteninhaber, viel Sicherheit bieten beim Zahlungsverkehr. Dies gilt für den Alltag zuhause und auch für die Zeit des Urlaubs. Denn gerade hier lauern oft die Tücken, meist jedoch nur aufgrund eigener Leichtsinnigkeit.
Mitführung der Kreditkarte nicht immer notwendig
Was in Deutschland für gewöhnlich kaum ein Problem darstellt, kann im Urlaub schnell sehr kostspielig werden: Die ständige Mitführung der Kreditkarte im Geldbeutel. Bei Urlaubsreisen sollte die Karte jedoch möglichst nur dann mitgenommen werden, wenn klar ist, dass sie benötigt wird, zum Beispiel zum Abheben von Bargeld oder Bezahlen eines Hotelsafes. Ansonsten gehört die Kreditkarte im Urlaub möglichst in den Hotelsafe.
Die Sache mit den Geheimzahlen
Mit den verschiedenen Geheimzahlen ist es so eine Sache. Viele können sich die vierstellige Zahlenkombination, welche die PIN darstellt für eine EC-Karte (girocard) und Kreditkarte, einfach nicht merken. Dies verführt dazu, sich genau diese vier Nummern irgendwo aufzuschreiben, in richtiger Reihenfolge und dazu auch noch mit der Angabe PIN.
Wer dann den Zettel, auf dem die PIN so eindeutig steht, mit im Geldbeutel hat oder im Handy gespeichert, der wird bei einem Kartendiebstahl ein böses Erwachen haben. Denn: Sämtliche Zahlungen und Abhebungen, die dann getätigt werden, müssen bis zur Sperrung der Kreditkarte aus eigener Tasche bezahlt werden. Dies geschieht aufgrund der mangelnden Sorgfaltspflicht im Umgang mit der Karte, da Kreditkarte und PIN grundsätzlich getrennt voneinander aufzubewahren sind. Und dies bedeutet: Nicht zusammen im Geldbeutel und auch nicht eindeutig im Handy, das wie der Geldbeutel mit sich geführt wird.
Die PIN-Nummer sollte deshalb unbedingt auswendig gelernt werden. So erspart sich der Kreditkarteninhaber im Urlaub und auch danach viel Ärger. Selbst Menschen, die sich nicht gut Zahlen und schon gar keine Zahlenkombinationen merken können, sollten dies unbedingt praktizieren. Üben ist hier der Meister der Erinnerung, könnte vielleicht auch gesagt werden. Denn der Aufwand lohnt sich, weil er im Falle des Diebstahls der Kreditkarte im Urlaub viele hundert bis gar tausende von Euro spart.
